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BEACHSOCCER-CRASHKURS: DIESE 5 REGELN MUSST DU KENNEN

Sonne, Strand und Meer – aber von Faulenzen keine Spur: Seit Jahren wird auf den Stränden dieser Welt gekickt, seit 2005 sogar im Rahmen einer Weltmeisterschaft. Unter den Palmen der Copacabana versammelten sich vor rund zehn Jahren erstmals die besten Beachsoccer-Spieler der Welt, um auf Sand ihr Können unter Beweis zu stellen. Seit damals wird der Sport immer populärer: 2015 wurde Portugal Weltmeister vor Tahiti, Russland und Italien. Mit dabei waren aber auch Länder wie die Schweiz, der Iran oder Senegal.

Es zeigt sich seither immer mehr, dass das runde Leder nicht mehr nur auf klassischen Sandstränden, sondern auch auf aufgeschütteten Plätzen in verschiedensten Metropolen, unter der Sonne Jamaikas oder am japanischen Meer gejagt wird – Beachsoccer befindet sich auf einem Siegeszug rund um die Welt. 

Wenn du jetzt auch auf den Geschmack gekommen bist und es schon kaum erwarten kannst, deine Fußball-Dress gegen lockere Beach-Kleidung zu tauschen und gemeinsam mit deinen Kumpels in die Faszination Beachsoccer einzutauchen, beantworten wir dir hier deine brennendsten Fragen: Wie wird eigentlich gespielt? Wo liegen die Unterschiede zum herkömmlichen Fußball? Und wie holst du das Maximum aus deinen Fähigkeiten heraus? 

Wir erklären alles rund um den Trendsport, damit dir nichts mehr im Weg steht und du zeigen kannst, was in dir steckt.

Seit offizielle Beachsoccer-Weltmeisterschaften gespielt werden, hat sich die FIFA der Sportart angenommen – und einen einheitlichen Regelkatalog definiert. Der unterscheidet sich in einigen Punkten stark von den klassischen Fußballregeln.

1. Spielzeit und Ergebnis

Gespielt wird in drei Dritteln zu je 12 Minuten, jeweils mit drei Minuten Pause zwischen den Abschnitten. Bei Unterbrechungen wird die Uhr angehalten, Nachspielzeit gibt es nicht. Ebenso wenig gibt es ein Unentschieden, bei Gleichstand wird eine dreiminütige Verlängerung gespielt. Danach werden Neunmeter geschossen, das Beachsoccer-Äquivalent zum klassischen Elfmeter. Wer da gewinnt, bekommt allerdings nur zwei Punkte anstatt der üblichen drei.

2. Wechsel & Foul

Gewechselt werden kann beliebig oft, allerdings wird auch hier das Spiel nicht unterbrochen. Wechsel dürfen nur in der Wechselzone stattfinden. Wirst du dem Platz verwiesen (entweder direkt oder nach der zweiten Verwarnung) muss deine Mannschaft zwei Minuten in Unterzahl spielen. Eine Mauer gibt es bei Freistößen übrigens nicht, der Freistoß muss aber vom gefoulten Spieler ausgeführt werden – außer natürlich, dieser ist verletzt. Bei ganz brutalen Fouls kannst du auch eine rote Karte bekommen, dann ist das Spiel für dich beendet.

3. Der Torwart

Der Torwart darf den Ball zwar mit der Hand nehmen, er darf aber nicht zweimal hintereinander vom selben Spieler angespielt werden, ohne dass ihn ein Gegenspieler den Ball berührt. Das soll helfen, das Tempo hochzuhalten. Der Torwart muss den Ball außerdem innerhalb von fünf Sekunden wieder ins Spiel bringen. Auch Standard-Situationen müssen übrigens innerhalb dieser Zeitspanne ausgeführt werden.

4. Anstoß

Der Anstoß findet an einem imaginären Punkt statt, der sich natürlich in der Mitte des Spielfeldes befindet. Du hast einen Bomben-Schuss? Das bringt dir beim Anstoß wenig, ein direkt vom Anstoßpunkt erzieltes Tor wird nämlich nicht gewertet.

5. Spielfeldgröße

Egal ob am heimischen Beachvolleyballplatz, am Sandstrand im Urlaub oder in einer zu großen Sandkiste: Spielen kannst du überall, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Für professionelle Veranstaltungen gibt es aber von der FIFA festgelegte Regularien: Das Spielfeld muss demnach zwischen 35 und 37 Meter lang und zwischen 26 und 28 Meter breit sein.

Du siehst also, einige Unterschiede zum Bolzen am Rasen lassen sich doch finden. Mit unserem Guide bist du aber auf jeden Fall perfekt vorbereitet, dem Spaß im Sand steht ab sofort nichts mehr im Weg.

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