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Longboards vs Shortboards

Bretter, die die Welt erobern: Egal ob in den Einkaufsstraßen belebter Städte oder auf einsamen Landstraßen – Longboards sind mittlerweile überall zu finden. Der Sport ist Trend, immer mehr Menschen werfen sich auf die rollenden Bretter. Kein Wunder: Longboards sind nicht allzu teuer, in zahlreichen Ausführungen und Größen zu bekommen und bringen dich schnell ans Ziel. Und: Das Surfen auf der Straße sieht cool aus und macht nebenbei auch noch richtig viel Spaß.

Was musst du als Neueinsteiger beachten? Welche Boards sind momentan in und was ist der Unterschied zwischen den einzelnen Varianten? Und ist in der Stadt ein Shortboard nicht sogar praktischer? Diese und weitere Fragen beantworten wir dir hier.

Wir beginnen mit einem kurzen Rückblick: Was viele nicht wissen, ist, dass sich das klassische Skateboard aus dem Longboard entwickelt hat – auch wenn ersteres heute ungleich populärer ist. Das Longboard bahnt sich seither aber tapfer seinen Weg auf die Straßen dieser Welt. Die Ursprünge gehen in die 1970er Jahre zurück, als Surfer auch an Land Wellen reiten wollten. Also schraubte man zu Beginn Surfboards auf Räder, mit der Zeit schrumpften die Decks nach und nach. So ausgerüstet carvten die hippen Surferboys und – girls an den Stränden dieser Welt entlang. Heute ist das Longboard längst massentauglich: Sonnenbrille auf, Board schnappen und ab auf die Straße – das sieht nicht nur cool aus,  dein Board bringt dich auch rasch ans Ziel und ist stets einsatzbereit.

Was gibt es beim Kauf zu beachten? Ein herkömmliches Longboard misst heute zwischen 70 und 150 Zentimeter. Die Größen geben mitunter auch Auskunft über die jeweilige Variante. Über die Jahre haben sich unterschiedliche Longboards entwickelt, die Spezialisierungen zulassen. Du magst es schnell? Dann solltest du dir ein längeres Board, ein sogenanntes Speedboard, schnappen. Das ist quasi tiefergelegt, der Druckpunkt des Fahrers wandert somit nach unten – und du verlierst nicht so schnell die Balance. Es soll schnell um die Kurve gehen? Dann ist ein Slalomboard dein neuer Begleiter. Die Bretter sind bis zu 90 Zentimeter lang, vor allen in Städten ist das praktisch. Alternativ kannst du auch ein Shortboard verwenden, auch das lässt sich leicht transportieren.

Wählen kannst du auch noch zwischen verschiedenen Formen des Decks – also des Brettes – auf dem du stehst. Gängig sind hier vor allem zwei Modelle: Die Pintail-Form ähnelt dem klassischen Surfbrett, geschrumpft auf die passende Größe, natürlich. Durch die Bauweise eignet es sich hervorragend zum Cruisen, allerdings weniger für enge Radien oder gar Tricks. Wenn du es darauf abgesehen hast, solltest du zur Twin-Top-Form greifen. Die Räder liegen hier frei, das Board lässt dementsprechend enge Radien zu. Ganz wichtig ist außerdem die Optik: Es gibt unzählige Motive, jeder Hersteller versucht, sich über das Design von der Masse abzuheben. Egal ob du es schlicht, ausgefallen oder bunt magst: für jeden Geschmack gibt es schicke Boards. Das spielt beim Kauf durchaus eine Rolle, schließlich willst du nicht nur mit deinen Skills beeindrucken, das Longboard soll natürlich auch an die Wand gelehnt die Blicke auf sich ziehen.

Wie fahre ich?

Als absoluter Anfänger braucht das Bewegen mit dem Longboard ein wenig Zeit – wer bereits als Skater unterwegs war, wird auch mit dem Longboard keine Probleme haben. Zu Beginn solltest du auf jeden Fall auf ebenen Flächen trainieren, Gefälle sind nur für fortgeschrittene Fahrer zu empfehlen.

Es gibt verschiedene Fahrstile, die du üben kannst: Beim Downhill schmeißt du dich einfach einen Berg hinunter, mit dem Ziel, möglichst schnell zu werden. Beim Carven geht es – ähnlich wie beim Schifahren – darum, möglichst symmetrische, enge „Turns“ auf den Asphalt zu zaubern. Unter Turns versteht man enge Kurven. Das erfordert mitunter spezielle Reifen und Achsen, verwendet werden hierfür außerdem meist Twin-Top-Boards.

Du siehst, die Wahl des richtigen Longboards ist entscheidend. Vor dem Kauf solltest du dir also überlegen, wie und wo du über den Asphalt brettern willst. Mit unseren Tipps bist du aber auf jeden Fall gut vorbereitet.

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