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TRENDSPORT: Sandboarding

Was tun, wenn der Frühling naht, und man vom Freestylen und Racing im Schnee noch lange nicht genug hat? Ab in die Wüste – zum Sandboarding! 

Doch was ist das Besondere an dieser Sportart? Welches Equipment braucht man dazu? Kann diese noch so junge Trendsportart mit seinem großen Bruder, dem Snowboarden, mithalten und wo auf der Welt kann man diese ausprobieren? Wir haben den Trendcheck für euch gemacht! 

DIE GESCHICHTE

Im Gegensatz zum Snowboarden gibt es Sandboarding erst seit wenigen Jahren. 1980 hat es sich von einer Randsportart zu einem Trend entwickelt, welcher immer mehr Zuspruch auf der ganzen Welt findet. Ausgehend von Südafrika fanden 2001 die ersten Wettbewerbe statt. Jedoch wurden mittlerweile schon 17 Sandboarding Weltmeisterschaften in Bayern ausgetragen: Am Monte Kaolino in Hirschau in der Oberpfalz – 120 Meter hoch, 220 Meter Abfahrtslänge und feinster Quarzsand zum Boarden!

DIE TECHNIK

Du hast es dir wahrscheinlich schon gedacht: Ersetze Schnee durch Sand, schnall dir dein altes Snowboard an und es kann losgehen! Nur ganz so leicht, wie das klingt, ist es nicht. Zwar kannst du prinzipiell alle Tricks, Turns und Carvs machen, jedoch wirst du schnell merken: Mit dem Sandboard bist du ein wenig langsamer unterwegs als mit dem Snowboard. Da die Sandkörner eine hohe Bremswirkung besitzen, ist es wichtig, dass dein Körperschwerpunkt eher nach hinten verlagert ist. 

DAS EQUIPMENT

Profis benutzen natürlich eigens für sandige Dünen gebaute Boards. Was der Unterschied ist? Die ovalen Bretter sind vom Gewicht her viel schwerer als gewöhnliche Snowboards und im Großen und Ganzen widerstandsfähiger. Das müssen sie sein, denn durch die Reibung, die durch die feinen Sandkörner entsteht, würde dein Brett sehr bald kaputtgehen. Sie werden also mit einem speziellen Material beschichtet und die Unterseite gewachst – so kannst du mit bis zu 80km/h sandige Dünen hinunterflitzen. 

Der Vorteil: Du kannst diese Sportart in kurzer Hose und T-Shirt ausüben – brauchst also kein spezielles Equipment dafür, was es zu einer sehr günstigen Angelegenheit macht. Der Nachteil: Schürfwunden lassen grüßen! 

DIE BESTEN ORTE 

Wie du jetzt schon weißt, muss man nicht in die Wüste fahren, um Sandboarding auszuprobieren. Jedoch herrschen im Westen der USA, im Westen und Norden Afrikas und den Vereinigten Arabischen Emiraten die wohl besten Bedingungen dafür – in Gegenden, wo sich genug Sand findet und die Sportart so üblich ist, wie in den Alpen das Skifahren. Wohnst du jedoch in nördlicheren Gefilden, gibt es trotzdem keinen Grund es nicht auszuprobieren – egal ob Sommer oder Winter, Sandboarden kannst du jederzeit und überall auf der Welt! 

Wenn du dir nun immer noch nicht vorstellen kannst, wie das ganze aussieht: Diese drei Abenteurer haben sich auf die größten Sanddünen Nordamerikas gewagt und es ausprobiert:  

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