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Das sind die Funsport-Trends für 2016

Wir kennen ihn doch alle, den harten, einsamen Weg ins Fitnessstudio. Vor allem wenn die heißen Sommertage vor der Türe stehen, möchte man einen trainierten Körper haben. 

Es muss aber nicht immer das Fitnessstudio sein, es gibt auch spaßigere Wege, sich fit zu halten. Zusammen mit seinen Freunden zum Beispiel, bei einer Runde Beachsoccer oder Volleyball. Da vergisst man schon mal, dass man gerade überhaupt Sport betreibt. Neben diesen Klassikern gibt es auch jede Menge neue, verrückte Sportarten, die es zu entdecken gilt. 

Wir haben für euch eine Liste der fünf coolsten Sport-Trends für 2016 zusammengestellt. Viel Spaß! 

Bubble Football 

Dieser Funsport ist mit Abstand der verrückteste in der Liste, er macht aber auch ordentlich Spaß. So funktioniert das Ganze: Das Spiel wird in einem großen Ball ausgeübt, dieser schützt Oberkörper und Kopf. Ausgestattet mit den riesigen Luftblasen spielst du einfach eine wildere Art von Fußball. Es ist absolut erlaubt, ja sogar erwünscht, sein Gegenüber so richtig umzuhauen. Kurz gesagt: Mach alles, was im normalen Fußball nicht erlaubt wäre! Neben dieser klassischen Variante gibt es noch ein paar spaßige, kleine Spielchen. Zum Beispiel Bubble Bowling, hier fungieren, so wie beim Bowling zehn Menschen als Bowlingkegel und einer der Spieler als Bowlingkugel. Was sein Job ist, kannst du dir wahrscheinlich schon vorstellen: Er rennt mit voller Geschwindigkeit auf die anderen zu und versucht alle umzuhauen. Eine zweite Variante hört auf den Namen Bubble Sumo. Bei dieser versuchen sich zwei Bubble-Menschen aus einem Sumo-Ring zu stoßen. Hier ein kleines Video, das Lust auf mehr macht:

Stand Up Paddling (SUP) 

Ja, okay: Stand Up Paddling mag nicht der allerneueste Stern am Sporthimmel sein, dennoch muss man den Trendsport in so einer Liste erwähnen. Denn hier werden viele gute Dinge kombiniert. Erstens hat man, wenn man wieder vom Board steigt, ein komplettes Ganzkörpertraining hinter sich und zweitens, mit einer besseren Aussicht als bei einem Crosstraining-Kurs im Studio. Ganz im Gegensatz zum traditionellen Surfen, ist man nicht auf Wind und Wellen angewiesen. Der Sport funktioniert auch auf einem Fluss, See, Meer oder in einem riesigen Pool in deinem Garten. Und drittens ist es einfach das coolste Gefühl, mit Freunden in den Sonnenuntergang zu paddeln. Benötigtes Equipment: du brauchst natürlich ein Stand Up Paddle-Board, das passende Paddel, eine Schwimmweste und wenn es kalt sein sollte, einen Neoprenanzug. 

Blobbing 

Für diesen verrückten Funsport braucht man Wasser, mindestens zwei bis drei Menschen und ein riesiges Wassertrampolin, den sogenannten „Blob“. Es ist eigentlich nicht möglich, den Sport selber zu organisieren. Wir empfehlen daher, es im Urlaub an einem See oder am Strand zu machen, und vor allem unter professioneller Aufsicht. Aber: Auch wenn es ein wenig aufwendig ist, Blobbing zu betreiben, lohnt es sich auf jeden Fall. Alles in allem ist es ziemlich simpel: eine Person sitzt auf der einen Seite des Luftkissens, das normalerweise zehn Meter lang und zwei Meter breit ist. Eine oder zwei andere Personen steigen auf eine Art Sprungbrett auf der anderen Seite, dieses ist rund zehn Meter hoch. Jetzt wäre der Spaß auch schon angerichtet, die beiden springen auf das Luftkissen, sodass es den anderen in die Luft wirft und er anschließend im Wasser landet. Schau dir einfach das Video an, um Blobbing in Aktion zu sehen: 

HEADIS (Kopf-Tischtennis) 

Menschen, die Tischtennis lieben, werden auch HEADIS mögen. Diese verrückte Abwandlung des kleinen Bruders von Tennis wird immer populärer auf der ganzen Welt und das völlig zu Recht.
Wie man dem Titel schon entnehmen kann, handelt es sich um eine Art Tischtennis, das mit dem Kopf und einem größeren Ball gespielt wird. Das Reglement ist, abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, den klassischen Tischtennis-Regeln sehr nahe. Der Ball ist etwa ungefähr so groß wie ein Volleyball und 100 Gramm schwer. Der eigentlich größte Unterschied ist aber, dass Volleys erlaubt sind, das heißt: Der Ball kann zurückgeköpft werden, bevor er die eigene Hälfte der Platte berührt hat. Eben wie beim normalen Tennis. Jedes Spiel geht bis 11 Punkte und es werden zwei Sätze gespielt. Um zu gewinnen, muss ein Spieler zwei Sätze Vorsprung haben. Also 2-0, 3-1,4-2 und so weiter. Und so sieht HEADIS aus: 

Longboarding 

Longboarden erwächst mehr und mehr aus dem Schatten der Skateboard-Szene und das aus gutem Grund: Es ist weniger elitär als das Skaten und die Einstiegshürden sind generell geringer. Das längere Board ist einfacher und gemütlicher zu fahren, gleichzeitig ist es auch um einiges schneller. Man kann es daher einfach nutzen, um zur Arbeit oder zum Einkaufen zu fahren. Aber neben der alltäglichen Benutzung gibt es natürlich auch anspruchsvollere Arten, sein Longboard zu fahren. Erst mal wären da die Freestyler zu nennen, die jede Menge Tricks und Slides abspulen. Zweitens gibt es eine Disziplin namens Slalom: Hier steuert man sein Board durch aufgestellte Hindernisse. Und drittens, Downhill oder Bombing, die extremste Form des Sports. Die Fahrer gehen dabei absolut ans Geschwindigkeitslimit, indem sie lange Bergstraßen und Serpentinen hinunter jagen. Definitiv nicht ungefährlich und nur Profis zu empfehlen. Aber seht selbst:

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