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Die fünf besten Sportdokus aller Zeiten

„Pumping Iron“

Der Kultfilm des Bodybuildings und einer der ersten Filmauftritte des wohl berühmtesten

Bodybuilders der Welt: Arnold Schwarzenegger. Regisseur George Butler erweiterte 1977

das zuvor erschienene, gleichnamige Buch um diesen halb-dokumentarischen, halb-fiktiven

Film, der die Vorbereitungen zu den Mr. Olympia Wahlen 1975 in Südafrika zeigt. Im ersten

Teil treffen Amateure aufeinander, die folgenden konzentrieren sich auf die Rivalitäten

zwischen den Profis. Schwarzenegger vs. Lou Ferrigno! Einige gute Szenen daraus seht ihr im

Video:

„Referees at Work“

Im Mittelpunkt des Fußballsports stehen meist die großen Star-Stürmer, Tormänner und Verteidiger. Doch was wäre der Fußball ohne Schiedsrichter? Wie viel Einfluss haben diese tatsächlich auf ein Spiel und welche Folgen haben ihre Entscheidungen für die Mannschaften, vor allem aber für sie persönlich? Danach fragt der Film „Referees at Work“ von dem mehrfach ausgezeichneten Regisseur Yves Hinant. Bei der Fußball- Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz durfte zum ersten Mal ein Kamerateam die Kommunikation zwischen Spielern und Schiedsrichtern aufzeichnen und somit unmittelbaren Einblick in das Spielgeschehen geben. Hier geht’s zum Trailer:

„Höllentour– Tour der Helden“

Faszinierende Landschaftsaufnahmen gepaart mit sehr persönlichen Bildern der deutschen Radsportler Erik Zabel und Rolf Aldag – sei es während der Fahrt, bei der Beinrasur unter der Dusche oder bei der Wundbehandlung nach einem Sturz. Der oscarprämierte Regisseur Pepe Danquart zeigt in 124 Minuten Film einen ungeschönten Blick hinter die Kulissen der Tour de France 2003. Anlässlich des 100. Jubiläums begleitete er das Rennen mit drei Kamerateams und rückte dabei vor allem die Sportler und die menschlichen Aspekte eines solchen Großevents in den Fokus. Unbedingt anschauen, für Radsportfans ein Muss!

„When we were kings“

Die Doku beleuchtet den historischen Boxkampf zwischen Muhammad Ali und George Foreman, allseits bekannt unter dem Titel „Rumble in the Jungle“, der 1974 in Zaire, in der heutigen Demokratischen Republik Kongo, stattfand. Regisseur Leon Gast zeigt in „When we were kings“ die Vorbereitungen Alis auf den großen Kampf, seinen Sieg und hinterfragt gleichzeitig die prekäre, politische Situation in Zaire. Der Film gewann 1997 den Oscar für den besten Dokumentarfilm. Im Film zu sehen sind unter anderem auch Auftritte der beiden Blues-Legenden B.B. King und James Brown!

„Hoop Dreams“

Was erst als Kurzfilm gedacht war, endete als mehrfach ausgezeichnetes 5-Jahres Projekt und mit einer Oscar-Nominierung: Regisseur Steve James begleitet in Hoop-Dreams die beiden afro-amerikanischen Jungen, William Gates und Arthur Agee, auf ihrem Weg zur professionellen Basketball-Karriere. Ihrer beider Ziel: Ein College-Stipendium und der Traum, es irgendwann ins NBA-Team zu schaffen. Gezeigt wird im Film jedoch nicht nur der Alltag der beiden Protagonisten, sondern auch der ihrer Familien – die allesamt auf ein besseres Leben hoffen, sich gegenseitig anfeuern und unterstützen. Gleichzeitig führt der Film die Probleme vor Augen, mit denen sich die Familien konfrontiert sehen: soziale Ungerechtigkeit, Rassismus, Drogenmissbrauch und Alkoholismus. Ein Film der auf vielen Ebenen berührt und der zeigt, dass Sport viel mehr als nur ein Hobby sein kann – Unbedingt anschauen!

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